Viele Wochen sind vorgangen. Inzwischen bin ich von einem Intensiv-Training in Portugal zurückgekommen, welches mir wieder die Rolle der Psoas in der Reiterei verdeutlicht hat. Viel gibts über diesen zentralen Muskel zu erfahren. Nicht erwähnt wird meistens, dass Psoas, Sinne und das Iliosakralgelenk verbunden sind. Die bewusste Entspannung des Iliosakralgelenks löst die Aktivierung der Psoas aus. Lebenskraft wächst, der Körper ist voller Energie und kann auf das was Sinne und/oder Willen ihm vorgeben reagieren.
Dazu gibt es natürlich mehr zu sagen. Nicht zuletzt weil dabei wahrscheinlich ein Austausch zwischen Erdanziehungs- und Lebenskraft stattfindet. Mehr, wenn die Pferde des study-horsemanship alle tip-topp laufen und ich wieder Zeit zum recherchieren habe...
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Al Simon's zweite Tai Chi Übung spricht neben Händen, Armen, Schultern, Beinen und Füßen vorallen die muskuläre Verbindung des Oberkörpers mit Becken, Kreuzbein und Lendenwirbelsäule an. Dabei werden der quadratus lumborum und der internal oblique gedehnt (Zeichnung links), die im Pferd die Hauptrolle beim Schliessen der Kruppe spielen.
Die Frage stellt sich, was latissimus dorsi, erector spinae und psoas (rechte Zeichnung) miteinander zu tun haben. Sind sie verkettet? Eindeutig ist: Das Pferd wendet korrekt, wenn die Mitte des aufrechten Reiters frei ist. Durch das Wenden der Reiterschultern werden Vor-und Hinterhand des Pferdes angesprochen.