Die Texte des Neuen Testaments sind fast 2000 Jahre alt. Sie entstanden zur Zeit des römischen Reiches. In Indien ... , in China ... , in Europa ... , in America ... . Die Weiten des heutigen Russland ... . Menschen dieser Nationen und Landstriche wussten nichts von den Ereignissen, die Anlass zur Entstehung dieser Texte gaben.
Zu der inneren Realität der Menschen schreibt der selbstbewusste christliche Apostel und jüdische Ex-Parisäer Paulus im Sprachgebrauch seines Volkes und im Ton seiner Zeit vor 2000 Jahren: "... Denn wenn die Heiden, die das Gesetz (der Juden?) nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz.
Sie beweisen damit (oder|das beweist|), dass das, was das Gesetz |von ihnen| fordert in ihr Herz geschrieben ist. Ihr Gewissen bezeugt es ihnen und ihre Gedanken. Denn die klagen ihn immerfort an oder entschuldigen ihn, |ständig muss er sich vor sich selbst rechtfertigen|."
Zugeben, den zweiten Teil habe ich paraphrasiert und die Satzteile zwischen | und | zugefügt. Jede Prüfung des Originaltextes legt eine Interpretation im Sinne des eigenen modernen Sprachgebrauchs nahe. Ich finde den polemischen Ton der mir vorliegenden Übersetzung überflüssig, egal ob er bei Paulus, Luther oder in der modernen Bearbeitung entstanden ist.
Es ist Zeit die Waffen niederzulegen und sich der Sache selbst zu widmen.
