To get picked up in the search engine's German indexing, I will write this entry in German. I also do so because my recent reading is in German. In this entry I will try to put my questions in words, regarding a world history of ideas in antiquity (3.500 AD to 400 BC).
1. Woher stammen die Ideen des Gilgamesh Epos (Sumer, 3500 v.Chr) und Homers (ca. 800 v.Chr.)? Wie erklärt sich ihre Ähnlichkeit?
2. Ist die moderne Geschichtsforschung auf dem richtigen Pfad, wenn sie aus dieser frühesten 'Literatur' geschichtliche Information ableitet.
3. Gibt es in der frühen Literatur Chinas und Indiens inhaltlich ähnliche und gleichermäßen prägnant Erzählungen. Gibt es daneben weitere frühe literarische Quellen, zum Beispiel aus Russland, Amerika, Afrika, Australien oder Südost-Asien? Bestätigen auch diese Quellen das Ereignis einer Flut zwischen Vorgeschichte und Antike?
4. Welche Entstehungsgeschichte haben die Schriften, die wir heute als Genesis des Alten Testaments kennen. Welchen Bekanntheitsgrad und welchen Stellenwert hatten diese bis dahin mündlich tradierten Geschichte zur Zeit ihrer Niederlegung durch Moses? Waren sie über die den Kreis der Juden hinaus bekannt?
5. Stimmt die Beobachtung das zwischen ca. 700-500 v.Chr. ein vielleicht welt-weiter Schub geistiger Entwicklung stattfand. Siehe Homer in Griechenland, die jüdischen Propheten, Konfuzius und Taoismus in China, Buddha und Yoga in Indien, Zarathustra im Iran?
6. Wie ist das griechische Wunder darstellerischer und gestalterischer Fähigkeiten zu erklären?
Gibt es zwischen diesem, dem Denken der Pre-sokraten und da vorallem dem Begriff der 'Unverborgenheit' der Pre-Sokraten einen Zusammenhang?
Und zum Schluß eine Überlegung. Wenn man sich das Selbst- und Gottesverständinis des antiken Menschen ansieht ist es eigentlich kein Wunder, daß Gott sich in dem Menschen Jesus Christus, der teils irdischer und teils himmlicher Herkunft war, als Erlöser der Menschheit so und nicht anders offenbart hat.
Wie sonst hätte der antike Mensch sich mit der Idee der Gnade identifizieren können?
Der enge Freund Jesus, Johannes, beginnt seinen Augenzeugenbericht zudem mit Worten, die auf die intellektuellen Entwicklungen eingehen, welche seit Homer und den zeitgleichen jüdischen Propheten im Denken der späteren hellenistischen Welt stattgefunden haben*. Auch das Bild des Lichtes schliesst an die Vorstellungen der Antike vom Wesen Gottes an.
Geburt, Leben, Tod und Auferstehung des Jusus Christus sprechen, wenn man diese Überlegung weiter führt, von Gottes Gnade für alle Menschen, oder mindestens für all die Menschen, deren Entwicklung wir zu den Anfängen der Geschichtsschreibung zurück verfolgen können. Sie sprechen von seiner Zusage nicht nur zum Gesetz, den Verheißungen und Prophezeiungen der Juden, sondern seiner ebenso detailierten Beachtung des Denkens, Fühlens und Verhaltens dieser Nationen.
Aus dieser Überlegung ergibt sich eine weitere Frage.
7. Treffen diese Überlegungen auch auf das antike China und Indien zu? Wie haben diese Nationen sich selbst und Gott verstanden, vor und nach den ca. 500 bis 700 Jahre v.Chr. stattfindenden Neuerungen? Und was dachte und denken der Teil der Menschheit, dessen Entwicklung wir nicht in schriftlichen Quellen verfolgen können dazu?
* P.S.: When I get back home, I will look have to deal with the original meaning of John 1:1. Why is it translated to differently in French, English and German? And what does this sentence in fact mean?
John 1:1:
F. Au commencement était le Verbe, et le Verbe était tourné vers Dieu.
E. In the beginning was the Word, and the Word was with God and the Word was God.
D. Am Anfang war das Wort. Und das Wort war Gott.
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