Unsere Vorgehensweise im Sattel setzt ein Pferd voraus, welches im täglichen Umgang an Putzzeug, Halfter und Strick, Longe, Gurt und das Gewicht des Reiters auf seinem Rücken gewöhnt wurde und damit zufrieden ist. Beteiligung am Study-Horsemanship bieten neben den Untersuchungen der Physiologie des Reitens in zwei Ausbildungsabschnitten auch die Erfahrung der Vorbereitung des Pferdes für die Arbeit am Boden und die Reiterei. Pferde, die den ersten Ausbildungsabschnitt bewältigt haben und sich wie auf Schienen und wie an Stangen anfühlen können nach angemessener Kräftigung den zweiten Ausbildungsabschnitt angehen und fühlen sich dann an, als seien sie unter dem Reiter gesammelt.
In der reiterlichen Praxis müssen Ausbildungsystematik und Befindlichkeiten des Pferdes einander entsprechen. Zu diesem Zweck lernt der Reiter die physiologische Wirkung der im Study-Horsemanship bewährten Systematik kennen. Er schult Auge und Gefühl, um durch korrekte Diagnose und adäquates Vorgehen das Wohlbefinden des Pferdes und die Leistungsfähigkeit des equiden Bewegungsapparats zu erhalten und zu fördern.