Humuncu.li ist ein Experiment der Association of Interdisciplinary Studies, a.i.s.. Just a note: more and more responses express a dislike for associations. What's wrong with associating? Its not like joining a sect or any such thing.
Dieses Experiment befasst sich mit Informationserfassung, Wissensbildung und Erkenntnis. Der Gehirnforscher Dr. Gerhard Roth nennt die Sache in seinem 2003 erschienenen Buch, „Aus Sicht des Gehirns“ so: „ ... Von großer Wichtigkeit wird eine noch zu entwickelnde Theorie der Entstehung von Bedeutung und des Erfassens von Bedeutungen, d.h. von Verstehen sein.“ Praktisch geht es darum gesichertes Wissen im Internet so darzustellen, dass auch Kinder es erfassen können.
Gerhard Roth versteht, wie fast alle Wissenschaftler, Künstler und Intellektuelle heute, die Evolutionstheorie als Wahrheit. Diesem Glaubenssatz kann ich nicht zustimmen. Eine Theorie ist per definitione nicht wahr. Sie kann sich bestätigen oder als falsch erweisen. Als solches ist sie ein Werkzeug der Wahrheitsfindung. Im Falle der Evolutionstheorie lässt sich ein Nachweis nach heute gültigem Wissenschaftsverständnis jedoch nicht führen.
Auch nicht beweisen lässt sich die Entstehung des Lebens, der menschlichen Zivilisation und ihres Fortbestehens durch einen Schöpfungsakt Gottes. Was bleibt? Es gibt die mit den Vorsokraten begonnenen Natur- und Geisteswissenschaften westlicher Prägung. Und es gibt die heute durch Archäologie ergänzte Geschichtsschreibung. Es gibt die Weltliteratur, durch deren Aufarbeitung und Übersetzung zunehmend das Wissen auch nicht westlicher Kulturkreise verfügbar wird. Zusätzlich zum bisher im Westen hauptsächlich statischen Wissensschaftsverständnis gibt es seit Einstein das Konzept der Materie als Energie, dessen Implikationen sich im modernen Denken erst langsam durchsetzten.
Bemühungen um Erkenntnis und Verstehen speisen sich aus den genannten Quellen. Hinzu kommt eine weitere: meine direkte An- und Nachfrage bei Gott, den ich als den dreieinigen Vater, Sohn und heiligen Geist verstehe. Was also einigen Lesern wie ein Aufschrei im Stil des Dada oder De Stijl erscheinen mag und anderen wie ein religiöser Aufruf, den man so nur in der Vergangenheit gekannt hat, ist de facto ein Betrag dazu, Wissen und Bedeutung für kommende Generationen vorzudenken.
Zum Entstehen der Site
Hintergrund. Lange vor der Gründung der a.i.s. im Jahre 2005 habe ich im Rahmen des study-horsemanship seit 2001 systematisch die Physiologie der Reiterei untersucht. Ziel war und ist die Schaffung einer modernen, der Physiologie des Menschen und des Pferdes entsprechenden Bewegungslehre Reiten. Diese Arbeit fließt in das Experiment humuncu.li ein. Und in der Tat waren es die erstaunlichen Ergebnisse des study-horsemanship und ein persönlich empfundener Aufruf des Herrn, die mich veranlassen nach der Beantwortung der Frage, „Wie funktioniert reiten“, der Frage „Wie funktioniert die Menschheit?“ nachzugehen.
Technischen Vorgehen. Nach Namensfindung und Bildgebung der Site humuncu.li Ende 2007, habe ich Anfang 2008 begonnen eine on-line Struktur für Wissensinhalte aufzubauen. Alle Inhalte sind der breiten Öffentlichkeit durch die Suchmaschinen zugänglich. Da sie sich gelegentlich änderen, kann es sein, dass Suchergebnisse auftauchen, die inwischen nicht mehr on-line sind. In manchen Fällen wird nur ein crawler, aber kein menschliches Auge Texte in progress je zu sehen bekommen haben. Fast nie bleibt die Zeit für ein fachliches Lektorat. Verbesserungen und damit Verändererungen der Texte finden laufend statt.
Der on-line Anbieter typepad bietet kostengünstig die Möglichkeit an, in unbegrenzter Anzahl blogs zu eröffenen. Jeder einzelne Blog ist wie eine Website, die ganz nach Wunsch mit unendlich vielen oder nur einem Wort gefüllen werden kann. Jeder Eintrag hat eine eigene Adresse. Diese Technik verwende ich, um die einzelnen Einträge zu verlinken und damit zwischen den Einträgen Querverweise zu schaffen.
Inzwischen verteilen sich die Ergebnisse auf eine ganze Reihe von Blogs. Einige sind mit dem neuesten Eintrag oben, andere mit dem ältesten Eintrag oben geführt. Zentraler Zugang waren zunächst knappe Einträge in der Rubrik updates. Die zentralen Blogs sind nun von der Benutzeroberfläche zugängig. Die Sprachbearbeitung ist nach wie vor unregelmäßig. D.h., Texte vorwiegend für die deutsche Leserschaft zu Themen der Reiterei und des Bildungswesens sind in deutscher, andere in englischer, einige in beiden Sprache. Herzlich willkommen heisse ich die neuen Medien Video und Ton um Texte zu ergänzen und aufzulockern.
Einladung zur Beteiligung. Humuncu.li ist unabhängig und eigenständig. Intuition spielt bei der Auswahl der Inhalte und der Form ihrer Präsentation die Hauptrolle. Es geht wie schon gesagt, um das Wie und Warum der Erfassung von Information, der Bildung von Wissen und der Vermittlung von Erkenntnis. Dazu gibt es die folgende weiter Überlegung.
Humunculi: das ist plural. Warum nicht humunculus? Singular. Ich selber habe dieses Experiment immer als Plural gesehen. Nur mit der Beteiligung vieler Menschen lassen sich verlässliche, allgemeingültige Ergebnisse erzielen. Als one-(wo)man show bekommt ein solches Experiment einen persönlichen und, wenn es gut gemacht ist, vielleicht sogar einen künstlerischen Charakter. Aber es geht hier um eine breite Grundlage. Jeder, der sich für das Experiment humuncu.li interessiert und sich mit interessanten Beiträgen beteiligen möchte, ist deshalb herzlich eingeladen sich mit einem kurzen Anschreiben vorzustellen.
Christine Sander
Association of Interdisciplinary Studies
Chateau de la Boulaye
F-50680 Cerisy-la-Forêt
Tel/Fax 0033.2.33.55.86.89.