Ich kann nicht wollen was ich will. Aber was ich will kann ich tun. "Ich will aber was ich will", war der gelungene Ausspruch unsere Enkeltochter, als sie sich fast dreijährig mit diesem Thema auseinandersetzte. In Abgrenzung zum Willen ihrer Eltern und im Rahmen des Daseins. Auch sie hat nicht darum gebeten geboren zu werden. Wir kommen in die Welt und können weder daran, noch am Rahmen unseres Daseins etwas tun. Im gegebenen Rahmen jedoch haben wir einen Willen und Gestaltungsspielraum.
Vorgestern fiel meinem Mann das im nachkriegsjahr 1950 erschienene Buch "Kavalade" in die Hände. Letzte Nacht sind mir dort die Namen begegnet, die ich zur Grundlage meiner Untersuchungen der deutschen Reiterei machen werde: v. Rosenberg mehr als Steinbrecht und Baucher. Und Bürkner mit seinem Konzept der Wahrhaftigkeit.
Alles was schmerzt ist Torture, kann man zur Rechtfertigung der U.S. Regierung des waterboardings , die gestern durch die Äther huschte sagen. Wie ist es mit, "... liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst, ... selbst wenn er ein Feind ist"?
Alles was der Wahrheit nicht entspricht ist Manipulation. Im Bezug zur Reiterhand werde ich das im nächsten Abschnitt nicht sprich-, sondern wortlich nehmen. Meine Bitte: kleine feine gefühlvolle Hände und freie Schultern. Heute geht das Kinderreiten mit sechs Pferden weiter. Schrittarbeit. Die kleine Enkelin wird halt statt traben erst einmal auf dem Pferd stehen lernen müssen.